Florian Langenbeck Versteigerung vom 22. bis 23. März 2019

MO-632 Eine nie gesehene Jugendstilbank aus Holz

Ein historischer Baustoff oder antikes Bauelement von Florian Langenbeck Historische Baustoffe, Freiburg

Nummer 913:

Die Geschichte beginnt an einem Sonntag Morgen beim Frühstück vor dem Kirchgang im Jahre 1904 ungefähr so: »Schatzi, ich hätte jetzt endlich gerne eine Bank vors Haus, die du mir schon seit der Jahrhundertwende versprochen hast«, woraufhin der darob wenig erfreute Gatte abwehrend argumentierte »Ich habe aber nur noch Zehnerhölzer«.

Die Gattin, schnell verstanden, dass die nur halb abweisende Antwort umgekehrt schon die halbe Miete war, nicht umsonst frug sie am Sonntag Morgen, antwortete, wie sie meinte taktisch geschickt: »Macht nichts«. Macht schon was, wie wir hier sehen können.

Das Ergebnis dieses Dialoges ist eine Sitzbank, die mit »bullig« ziemlich gut beschrieben ist. Gleichzeitig weist die Bank nicht nur eine feine, zeittypische »Bierlasur« auf, sondern ist in den handwerklichen Details durchaus fein und filigran gearbeitet. Die »Jugendstilrillen«, die leicht konisch zulaufenden Füße, der Schwung der Seitenteile, die geschwungene Sitzfläche und die leicht nach hinten geneigte Lehne widersprechen dem schnellen ersten Eindruck von unbeholfener Grobheit.

Der Zustand der Bank ist sehr gut, sie könnte so bleiben, oder neu gestrichen werden. Ach ja, ablaugen und holzsichtig restaurieren geht natürlich auch.

Die Bank ist 195 cm breit, 55 cm tief und die Sitzhöhe beträgt 42 cm. Die nutzbare Sitztiefe beträgt 47 cm.

Listenpreis EUR 850,00 inkl. 19% MwSt.

Limit: EUR 150

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Versteigerung von mehr als 1500 Originalen in Freiburg

Produziert von Thomas Borghoff, Datenbank von Silvan Rehberger